Bühne/Oper

L’Invisible

L'Invisible | Gaby Gerster

Es ist Abend und die Familie hat sich versammelt. Nach einer schweren Geburt liegt die Mutter seit Wochen im Kindbett. In der hereinbrechenden Dunkelheit scheint sich jemand dem Haus zu nähern. Doch niemand ist zu sehen – bis plötzlich die Krankenpflegerin hereinkommt und den Tod der Mutter meldet: „Der Eindringling“ ist eines von drei Kurzdramen des belgischen Symbolisten Maurice Maeterlinck, die zum Libretto von Aribert Reimanns neuer Oper „L’Invisible“ miteinander verbunden sind – neben „Interieur“ und „Tintagiles Tod“. Es sind Variationen über die Unausweichlichkeit des Todes und über die Hilflosigkeit der Menschen ihm zu begegnen.

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