Bühne/Schauspiel

Die Fleisch

Die Fleisch
Vincent Stefan | general_use

Nach einem Berlin-Aufenthalt schreibt der japanische Komponist Kosaku 1931 in Paris den Einakter „Ayamé“. Die Ballettmusik erzählt die Geschichte der Titelheldin, die sich als Prostituierte verdingen muss, um die Schulden des Vaters zu tilgen. Sämtliche Versuche des Bräutigams, sie aus dem Bordell zu befreien, scheitern. Fabian Gerhardt inszeniert die europäische Erstaufführung des Werkes, das bisher nur als Konzertsuite auf die Bühne kam. Für die musikalische Einrichtung und Leitung zeichnet Markus Syperek verantwortlich.


Informationen des Veranstalters

 Als „Opéra choréographique“ untertitelt, ist das zwischen Debussy, Richard Strauss und japanischen Klängen oszillierende Werk alles andere als eine Ballettmusik, sondern das kammerspielartige Drama des Mädchens Ayamé, das als Prostituierte arbeiten muss, um die Schulden

des verstorbenen Vaters zu tilgen und die Ehre der Familie wiederherzustellen. Als alle Versuche ihres Bräutigams scheitern, sie aus dem Bordell zu befreien, bleibt dem jungen Paar nur ein anderer – traditionell japanischer – Ausweg.

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