Bühne/Schauspiel

Eine blassblaue Frauenschrift

Eine blassblaue Frauenschrift
Kleines Theater

Ein Brief, adressiert mit blassblauer Frauenschrift, bringt Leonidas‘ Leben ins Wanken. Mit einem geerbten Frack hat er, der unbedeutende »Sohn des hungerleidenden Lateinlehrers«, einst Zugang gefunden zu den Kreisen der Macht. Er ist zum Sektionschef im Kultusministerium avanciert und stolz auf seinen steilen Aufstieg in die Oberschicht. Der Brief einer früheren Geliebten, den er an seinem fünfzigsten Geburtstag erhält, lässt ihn glauben, Vater ihres Kindes zu sein. Die unerwartete Nachricht bringt den Parvenü und Opportunisten aus der Fassung und droht ihm, privat wie beruflich, den Boden unter den Füßen wegzuziehen.

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