prick, prick, boom: Being queer in Ost-Berlin
Bibiana Mendes und River Roux gehen in ihrem neuen Stück zurück ins Frühjahr 1988 – in die Ost-Berliner Charité. Dort hält eine junge Frau einer Krankenschwester eine Nadel an den Hals, verbunden mit der Frage: „Ich bin doch eine Frau, oder was meinen Sie?“ Vor der Tür stehen die Chefärztin und drei Volkspolizisten. Ihr Interesse gilt nicht den Umständen, die zu diesem Verzweiflungsakt geführt haben, sondern allein der Disziplinierung queerer Körper. Doch aus dieser Situation heraus entsteht eine Form lebendigen Widerstands.