Bühne/Schauspiel

räuber*innen – eine Gegenüberstellung aus Protest

Schillers Räuber werden gehackt und ein weibliches Gegenüber entworfen. Themen werden in die Gegenwart verlegt und globalisiert. Es geht um das Frauenbild bei Schiller, um die Dürre im Wald, den Borkenkäfer. Es geht um Protestformen zwischen Pussy Riot, Fridays for Futur und der Influencerszene. Fetzen des Originaltextes erklingen im Chor und verdeutlichen so die Dissonanz von weiblicher und männlicher Perspektive. Der Umgang mit Schillers Werk dabei konstruktiv veruntreut und zugleich werktreu im Wald spielend, aus dem der Protest von den räuber*innen entfacht und in die Welt getragen wird.

räuber*innen –  eine Gegenüberstellung aus Protest
räuber*innen | Jens Bluhm