ABO
Der Soldat. Ein Übergangsritual Poster
© Julie Folly

Der Soldat. Ein Übergangsritual

Frantz Fanon (1925-1961) war ein antikolonialer Denker, Psychiater und Revolutionär, dessen Schriften die Debatten über Kolonialismus, Rassismus und Befreiung bis heute prägen. Er unterstützte den algerischen Unabhängigkeitskampf gegen Frankreich und verstand Entkolonialisierung als radikalen gesellschaftlichen Umbruch. In seinem Denken nimmt die Kunst eine besondere Stellung ein: Er verstand sie als Waffe. Julian Warner nähert sich Fanons Wirken in einem zweiteiligen Format an. Begleitet von Markus Acher (The Notwist) am Schlagzeug beginnt der Abend mit einer musikalischen Performance und geht anschließend in ein Nachgespräch im Fishbowl-Format über, bei dem das Publikum aktiv einbezogen wird.