ABO
Deutsche Kolonialverbrechen in Nambia: Reicht ein „Sorry for the Genocide“? Ein neuer, starker Dokumentarfilm auf der doxumentale sagt deutlich: Nein Poster
© doxumentale

Deutsche Kolonialverbrechen in Nambia: Reicht ein „Sorry for the Genocide“? Ein neuer, starker Dokumentarfilm auf der doxumentale sagt deutlich: Nein

Zu den deutschen Kolonialverbrechen im heutigen Namibia gab es in den letzten Jahren mehrere Filme. Keiner aber hat bisher so konsequent die Perspektive der Menschen vor Ort in den Blick genommen wie „Sorry for the Genocide“ von Elmarie Kapunda, Lisa Ossenbrink, Theodora Shandé und Matteo Sant’Unione. Das Quartett stellt Nachfahren von Opfern dar, beschäftigt sich mit der Transgenerationalität von Trauma, geht an wichtige Orte, und thematisiert auch die Kritik an dem „reconciliation agreement“ aus dem Jahr 2021, mit dem Deutschland versucht, Reparationsforderungen einen Riegel vorzuschieben.

18:00 Uhr
Bundesplatz-Kino Bundesplatz 14, 10715 Berlin
http://www.bundesplatz-kino.de/