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Eine Hommage: Rio Reiser: Der Traum ist aus, aber … Poster
© Ilko Eichelmann

Eine Hommage: Rio Reiser: Der Traum ist aus, aber …

Ralph Christian Möbius, geboren am 9. Januar 1950 in West-Berlin, kehrte nach frühen Stationen in Brühl und Nürnberg Mitte der 1960er-Jahre in seine Heimatstadt zurück – und schrieb am Theater des Westens die Musik für das Beat-Musical „Robinson 2000“. Seinen Durchbruch erlebte er als Frontmann von Ton Steine Scherben, jener Band, die den Soundtrack einer Gegenkultur lieferte. Schon damals nannte er sich Rio Reiser. Auch in seiner Solokarriere ab Mitte der 1980er-Jahre blieb dieses Erbe präsent: Songs wie „Der Traum ist aus“ wurden zu Chiffren eines kollektiven Zweifels. „Gibt es ein Land auf der Erde, wo der Traum Wirklichkeit ist? […] Dieses Land ist es nicht.“ – Der Leipziger Schauspieler und Musiker Peter Schneider nähert sich dem 1996 viel zu früh verstorbenen Künstler in einer musikalischen Hommage. Begleitet von einer Band holt er die Lieder aus ihrem historischen Moment – und zeigt, wie ungebrochen gegenwärtig sie klingen.
 

19:30 Uhr
Renaissance-Theater Knesebeckstr. 100, 10623 Berlin
https://renaissance-theater.de/