Eine verunsicherte Moderne: Sprache, Politik und Identität in belarusischen Kulturprojekten der 1920er und 1930er Jahre
Im Zentrum des Vortrags steht die Frage, wie sich Moderne als ein pluraler, widersprüchlicher und von politischen Spannungen geprägter Prozess verstehen lässt – insbesondere im Kontext belarusischer Kultur- und Identitätsgeschichte der 1920er und 1930er Jahre. Während ihres Vortrags spricht die Kuratorin und Kulturwissenschaftlerin Anna Karpenko über kulturelle Projekte einer Zeit, in der sich nationale Erneuerungsbewegungen und zunehmende politische Repressionen überlagerten. Kommentiert wird der Vortrag von Dr. phil. Olga Shparaga (FernUniversität in Hagen).