Rose
Der Film des österreichischen Regisseurs Markus Schleinzer, der gemeinsam mit Alexander Brom das Drehbuch zu „Rose“ geschrieben hat, irritiert in vielerlei Hinsicht – weil er viel verbindet, was nicht zusammen zu passen scheint. Schon die Entscheidung von Schleinzer, in Schwarzweiß zu drehen, hebt das Geschehen in eine künstliche Welt. Der Film spielt mit vielen cineastischen Bezügen, am prominentesten mit der mehrfach verfilmten Geschichte der Johanna von Orléans. Und es geht um Queerness, Genderfluidität, Transgeschlechtlichkeit und Emanzipation. Dies alles am Beispiel einer klassischen Hosenrolle, wie man das früher am Theater nannte, wenn eine Frau einen Mann spielte.