Führung

Ein anderes Land. Jüdisch in der DDR.

Zwischen anti­faschistischem Selbst­verständnis und sozialistischer Utopie, zwischen Hoffnung und Enttäuschung, gelebtem Judentum und der Suche nach eigener Identität: Die Ausstellung Ein anderes Land nimmt jüdische Erfahrungen in der DDR in den Blick. Mittels Interviews, persönlichen Objekten, Kunst, Literatur und Film erzählt sie vom vielgestaltigen wie wider­sprüchlichen jüdischen Leben im Osten Deutschlands – innerhalb und außerhalb der zuletzt acht jüdischen Gemeinden in der DDR.



Einzelne filmische Portraits weiten den Blick bis in die Gegenwart. Dabei gibt die Ausstellung den Menschen selbst eine Stimme und wirft zugleich Fragen nach Anspruch und Wirklichkeit, Zu­gehörigkeiten und Zu­schreibungen auf. Entdecken Sie einen bislang wenig beleuchteten Teil deutsch-deutscher Nachkriegs­geschichte und diskutieren Sie mit!

Alice Zadek mit ihrer Tochter Ruth und ihrem Neffen David Hopp auf der Stalinallee (heute: Karl-Marx-Allee), Berlin ca. 1956
Alice Zadek mit ihrer Tochter Ruth und ihrem Neffen David Hopp auf der Stalinallee (heute: Karl-Marx-Allee), Berlin ca. 1956 Foto: Gerhard Zadek. Jüdisches Museum Berlin, Schenkung von Ruth Zadek; Gestaltung: buerominimal Berlin

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