Hausbesetzerszenen: „Geschichten aus zwölf und einem Jahr“ (1985) von Manfred Stelzer
Im Dezember 1971 besetzten Menschen ein früheres Schwesternwohnheim am Mariannenplatz in Berlin Kreuzberg und benannten es nach dem kurz davor von der Polizei erschossenen Linksradikalen und Stadtguerillero Georg von Rauch. Die West-Berliner Szene hatte damit einen neuen Mittelpunkt. 1985 drehte Manfred Stelzer einen Dokumentarfilm mit Hang zur Inszenierung, in dem er am Beispiel von dreizehn Leuten aus dem Rauch-Haus die Entwicklung der Szene verfolgte. Ein Schlüsselfilm für die Stadtgeschichte, neu restauriert.