Kyoka und Yoko Konishi eröffnen das Heroines of Sound Festival
Zum Auftakt des Heroines of Sound Festivals treffen elektronische Musik, Klangkunst und zeitgenössische Komposition aufeinander. Den Anfang macht Anouk Kellners Installation „Airchoir No. 2: Dirges for (26) Coded Organ Voices“, in der sich kodierte Orgelstimmen zu einem vielstimmigen Klangkörper verdichten. Am Abend präsentiert die japanische Elektronikmusikerin Kyoka mit „Motion Scapes“ eine Uraufführung, die mithilfe eines eigens entwickelten Apparats genetische Spuren aus der Umwelt in Klang übersetzt. Das Krakauer Ensemble Spółdzielnia Muzyczna spielt anschließend neue Werke von Yoko Konishi, Barbara Zach, Żaneta Rydzewska, Eloain Lovis Hübner und Nina Fukuoka, die zwischen Geräusch, Glitch-Ästhetik und verfremdeten musikalischen Traditionen oszillieren. Den Abschluss bildet „Nova Atlantis“ von Miako Klein und Jia Lim – ein multimediales Set zwischen barocken Anklängen, Technologie und Improvisation.