Can Dündar traf den Mann, der ihn ermorden sollte
Ein Brief aus einem Gefängnis in Buenos Aires erreicht den im Exil lebenden türkischen Journalisten Can Dündar. Der Absender Serkan Kurtuluş gesteht, einst den Auftrag erhalten zu haben, Dündar zu töten – und bietet aus Furcht vor einer eigenen Abschiebung brisante Informationen an. Dündar verabredet sich mit seinem potenziellen Attentäter. Die anschließenden Recherchen decken ein Geflecht aus geheimen Deals zwischen Demokratien und Autokratien, der organisierten Kriminalität und Terrorstrukturen auf. In seinem Buch „Ich traf meinen Mörder“ verwebt der investigative Reporter seine eigene Biografie mit einer klaren Analyse globaler Seilschaften.