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Die Weggesperrten: Umerziehung und Missbrauch von Heimkindern in DDR und BRD

Angepasstheit und das Funktionieren im Kollektiv galten in der SED-Diktatur als unverzichtbare Eigenschaften einer sozialistischen Persönlichkeit. Kinder, die sich diesen Idealen widersetzten, landeten nicht selten in Spezialkinderheimen oder Jugendwerkhöfen, wo sie mit teilweise menschenverachtenden Methoden im Sinne der staatlichen Ideologie umerzogen werden sollten. Die gefängnisartige Unterbringung, militärischer Drill sowie körperliche und psychische Gewalt hinterließen bei den Betroffenen lebenslange Spuren.



Nach einer Lesung aus dem Buch „Die Weggesperrten“ von Grit und Niklas Poppe, werden im Gespräch nicht nur die Zusände in den DDR-Heimen thematisiert werden, sondern auch Fälle von Misshandlungen von Kindern in kirchlichen wie staatlichen Heimen in der Bundesrepublik diskutiert werden. 



Podium:



Katrin Begoin-Weber, ehemalige Insassin der Jugendwerkhöfe Eilenburg und Torgau



Grit Poppe, Autorin „Die Weggesperrten“



Niklas Poppe, Autor „Die Weggesperrten“



Peter Wensierski, Journalist und Autor „Schläge im Namen des Herren“



Moderation: Isabel Fannrich-Lautenschläger, freie Journalistin



In Kooperation mit der Robert-Havemann-Gesellschaft

Daten & Fakten

  • Termin

    Friday 23.09.2022

  • Veranstaltungsort

    Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

  • Adresse

    Genslerstr. 66, 13055 Berlin
  • Telefon

    030 98 60 82 30

Zeitplan

  • Fr 23.09

Zeit

Veranstaltungsort

  • 18:00

    Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

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