Information

Das Stalag III D - Kriegsgefangene in Berlin

Die Veranstaltung präsentiert neue Forschungen zum Berliner Kriegsgefangenenlager Stalag III D, über das bislang wenig bekannt ist.



Die Wehrmacht begründete das Stalag III D im August 1940 mit der Einrichtung des Lagers Lichterfelde. Weitere Lagerstandorte entstanden u.a. in Falkensee, Kaulsdorf, Friedrichsfelde und Großbeeren. Zudem bestanden hunderte weitere Arbeitskommandos, die größtenteils ebenfalls in Lagern untergebracht waren.



Französische Kriegsgefangene bildeten lange die größte Gruppe im Stalag III D; dies ist Thema in der Ausstellung „Vergessen und vorbei?“. Ab 1943 brachte die Wehrmacht über 30.000 Italiener nach Berlin. Wenig bekannt ist, dass auch über 10.000 sowjetische Gefangene im Stalag III D waren.



Begrüßung: Dr. Christine Glauning

Leiterin des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit



Grußwort: Dr. Heike Winkel

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.



Überblicksvortrag: Barbara Schulz

Büro für Zeitgeschichte und Denkmalpflege



Italienische Militärinternierte: Arne Pannen

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen



Sowjetische Kriegsgefangene: Kolja Buchmeier

Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten



Moderation: Dr. Babette Quinkert

Museum Berlin-Karlshorst



Um 18 Uhr findet eine Kuratorenführung durch die Ausstellung „Vergessen und vorbei? Das Lager Lichterfelde und die französischen Kriegsgefangenen“ statt.



Die Dauerausstellung ist bis 19 Uhr geöffnet.

Daten & Fakten

  • Termin

    Donnerstag 01.12.2022

  • Veranstaltungsort

    Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

  • Adresse

    Britzer Str. 5, 12439 Berlin

  • Telefon

    030 63 90 28 80

Zeitplan

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Veranstaltungsort

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