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Jud Süß - Das lange Leben eines Propagandafilms

Buchpräsentation: Prof. Dr. Bill Niven, Nottingham

Moderation: Dr. Marcus Funck, Berlin



Der Propagandafilm »Jud Süß« (1940) wurde von den Nationalsozialisten gezielt eingesetzt, um zu antisemitischen Gewalttaten aufzurufen. Nach dem Zweiten Weltkrieg leugnete der Regisseur Veit Harlan jedoch die antisemitische Stoßrichtung des Films.



In seinem Buch Jud Süß. Das lange Leben eines Propagandafilms (2022) schildert Bill Niven die intensive Debatte um den Film und die Person Harlans im Nachkriegsdeutschland. Auch auf die bis in die 1970er Jahre erfolgten Aufführungen des Films im Nahen Osten, die der Verbreitung antiisraelischer Propaganda dienen sollten, wird der Blick gelenkt. In der Bundesrepublik ist »Jud Süß« inzwischen seit Jahrzehnten als NS-Vorbehaltsfilm eingestuft und kann nur unter strengen Bedingungen gezeigt werden. Der Autor fragt daher auch, wie längerfristig mit dem Film umzugehen ist.

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