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Natur und deutsche Geschichte: Glaube – Biologie – Macht

Glaube – Biologie – Macht

Das 6. Symposium der Reihe „Historische Urteilskraft“ befasst sich mit dem Begriff und der Bedeutung von „Natur“ in der deutschen Geschichte. Diese sollen im Spannungsfeld von Glaube, Biologie und Macht ausgeleuchtet werden. Der Zeitraum umspannt neun Jahrhunderte: In drei Keynotes geben Annette Kehnel, Jutta Nowosadtko und Frank Uekötter einen Überblick über die wechselvollen Naturbeziehungen in Mittelalter, Neuzeit und im 19. und 20. Jahrhundert. Margot Fassler spricht über Hildegard von Bingens Begriff der „viriditas“ (Grünkraft) im 12. Jahrhundert, Hiram Kümper über die Natur als Ressource bei der Hanse und Viktoria Urmsersbach über das Bild vom Wald im 18. Jahrhundert. Nils Franke behandelt Natur und Ideologie im Nationalsozialismus. Tilo Wesche stellt die Dialektik der Naturverhältnisse bei Max Horkheimer und Theodor W. Adorno vor. Stephen Milder untersucht die Anfänge der Anti-Atomkraftbewegung und Astrid M. Eckert vergleicht den Umweltschutz in Ost- und Westdeutschland.  

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