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Deals mit Diktaturen

Der Umgang mit Diktatoren hat die bundesdeutsche Demokratie von Anfang an herausgefordert. Frank Bösch, Professor an der Universität Potsdam und Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF), zeigt in seinem neuen Buch „Deals mit Diktatoren“ auf der Grundlage umfassender Archivrecherchen, wie die Deutschen enge Kontakte zu zahlreichen Diktaturen aufbauten. Mit den Regierungen wandelte sich der Austausch mit Autokratien in Südamerika, Ostasien oder im Ostblock. Durch gesellschaftlichen Protest gewannen Werte und Sanktionen allmählich an Bedeutung. Doch der wirtschaftsorientierte Pragmatismus blieb, wie Frank Bösch anschaulich zeigt, das vorherrschende Muster, das die Geschichte der Bundesrepublik zutiefst prägte.



„Böschs hochspannendes Buch ist eine Studie zum kalten Pragmatismus der Nachkriegsregierungen“ Deutschlandfunk



“Aus heutiger Sicht liest sich Böschs Buch wie eine Chronik unfassbarer Skandale.”

Süddeutsche Zeitung



Nach der Buchvorstellung findet ein Gespräch mit dem Autor statt. Eine Anmeldung ist bis zum 25. Juni möglich.

Buchcover Deals mit Diktaturen
Buchcover Deals mit Diktaturen © C.H.Beck

Daten & Fakten

Zeitplan

  • Mi 26.06

Zeit

Veranstaltungsort

  • 18:00

    Forum Willy Brandt

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