James Blake: Radikale Freiheit zwischen Club-Bass und Falsett
Zwischen Clubsound und Pop hat sich James Blake längst ein ganz eigenes Terrain erobert. Schon seit 2009 tüftelt der Musiker an einem Klangspektrum aus Soulfragmenten, wuchtigem UK-Bass und brüchigem Falsett. Mit „Trying Times“ schlägt der Londoner nun ein neues Kapitel auf: Er hat die Platte für unbeschnittene künstlerische Freiheit komplett ohne Major-Label im Rücken veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht seine Fähigkeit, Emotionen transparent und packend zu artikulieren – voll Furcht, aber auch Hoffnung.