Jazzdor: Wakan und Nola Quartet
Vor 40 Jahren nahm Jazzdor in Straßburg seinen Anfang — seit mittlerweile zwei Jahrzehnten besitzt das Festival auch eine Berliner Dependance, die den deutsch-französischen Austausch ebenso kultiviert wie die Offenheit für experimentelle und elektronisch grundierte Spielarten des zeitgenössischen Jazz. Zum Auftakt der viertägigen Ausgabe stellt der französische Pianist Amaury Faye mit seinem Nola Quartet (Foto) das neue Album „Rust“ vor, dessen Klangwelt von einem längeren Aufenthalt in New Orleans geprägt wurde. Auch im zweiten Set steht das Klavier im Zentrum: Die aus Südkorea stammende, seit Jahren in Frankreich lebende Francesca Han entwickelt gemeinsam mit Pierre Fenichel (Kontrabass) und Fred Pasqua (Schlagzeug) ein Programm, das Motive aus Alexandre Dumas’ „Der Graf von Monte Christo“ in zeitgenössischen Jazz übersetzt. Das vollständige Programm der weiteren Festivaltage findet sich unter www.jazzdor.com.