Dokumentarfilm

Luft zum Atmen – 40 Jahre Opposition bei Opel in Bochum

1972 gründeten ein paar Arbeiter und linke Aktivisten bei Opel in Bochum die "Gruppe oppositioneller Gewerkschafter". Ihre Aktivitäten kulminierten im Jahr 2004 schließlich im wichtigsten Wilden Streik der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Luft zum Atmen – 40 Jahre Opposition bei Opel in Bochum
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1972 gründeten ein paar Arbeiter und Revolutionäre bei Opel in Bochum die „Gruppe oppositioneller Gewerkschafter“(GoG). Die GoG existierte über 40 Jahre und hat mit ihrer radikalen Betriebsarbeit den Widerstandsgeist in der Bochumer Belegschaft befeuert. Als Betriebsräte gaben sie geheime Informationen an die Belegschaft weiter, sie sorgten für achtstündige Betriebsversammlungen, kämpften gegen Krankenverfolgung, organisierten ihren eigenen Bildungsurlaub und versuchten sogar, auf eigenen Faust direkte internationale Solidarität zwischen den verschiedenen General Motors Belegschaften in Europa herzustellen, um sich gegen die Standorterpressungen in den 90er Jahren zur Wehr zu setzen. Ihre radikalen Aktivitäten kulminierten schließlich im wichtigsten Wilden Streik der deutschen Nachkriegsgeschichte, als die Belegschaft im Oktober 2004 sechs Tage lang das Werk besetzte und die Produktion in ganz Europa lahmlegte.

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