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Wanda (1970) Poster
© Grandfilm GmbH

Wanda (1970)

Die Geschichte einer Frau aus dem amerikanischen Subproletariat, die sich in ihrer Willenlosigkeit und Kontaktarmut treiben läßt und an der Seite eines schäbigen Gewohnheitsverbrechers vorübergehend so etwas wie ein sinnvolles Dasein erlebt.

»Whatever film I make is some extension of myself – sagt Barbara Loden 1970.
Eine Frau, die alles verlässt, ihre Kinder, ihren Mann, ihr Leben. Die auf die Straße geht um loszugehen, einfach nur zu gehen. Hängen bleibt am nächsten. Eine nicht ungewaltätige Beziehung, die sich zwischen dem Kriminellen und ihr entwickelt – eine andere Form von Zuneigung. Zart. Dann soll sie helfen die Bank auszurauben und er wird geschnappt. Sie bleibt alleine. Unaufgeregt, realistisch, schaut und inszeniert und spielt Barbara Loden diese Frau. Eine Frau im Hier und Jetzt. Im Damals. Wieviel Damals ist Heute?
Wanda hat die feministische Filmavantgarde berührt und begleitet. Aufgemischt!« (M. Höhne)
Wanda (1970) (OmU)

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