Kuyum
In der westafrikanischen Sprache Kabiyé bedeutet der Name des Festivals so viel wie „Zusammenhalt“. Das ist eines der zentralen Anliegen des Formats, das Arbeiten von Tänzer:innen und Choreograf:innen mit afrikanischen Wurzeln oder entsprechender Einwanderungsgeschichte vorstellt. Im Fokus der drei Uraufführungen und vier Berlin-Premieren steht der sogenannte neo-afrikanische Tanz. Dabei geht es nicht nur um die Weiterentwicklung überlieferter Formen, sondern auch um Themen wie Kolonialgeschichte, Identität, Migration und gesellschaftlichen Wandel. Nach dem Auftaktwochenende im Haus der Kulturen der Welt finden die weiteren Vorstellungen der sechsten Festivalausgabe in den Uferstudios statt.