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Limbus – Sehnsucht ohne Hoffnung

Limbus, in der katholischen Theologie als Vorhölle bekannt, soll an unseren Abenden als

Zustand der Sehnsucht gelten. G, alleine im Limbus, sucht nach Erfüllung seiner

Sehnsüchte und hofft, diese durch die Personifizierung und Interaktion zwischen diesen zu

finden.

Dem Zuschauer ist offengelassen, was auf der Bühne geschieht. Insofern stellt sich eher die

Frage, wer befindet sich in der Vorhölle, die Figuren, die Schauspieler oder gar die

Zuschauer?

Das Fünfte Semester der Filmschauspielschule Berlin interpretierte in ihrem dritten

Semester das Stück Karim Karels neu. Es werden Ängste und Sehnsüchte sowohl des

Individuums, als auch von Künstlern bei der Projekterarbeitung betrachtet