Anlässlich des Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen – der war am 25. November – veranstaltet die Zentral- und Landesbibliothek Lesungen und Diskussionsrunden zum Thema „Patriarchale Gewalt“. Finale der Veranstaltungsreihe ist die Lesung von „Die stille Gewalt – Wie der Staat Frauen alleinlässt“ der Familienrechtsanwältin Asha Hedayati. Jede vierte Frau hat bereits Gewalt in ihrer Partnerschaft erlebt. In ihrem Beruf erlebt die Autorin, welche staatlichen Strukturen dafür verantwortlich sind und macht konkret, was sich aus juristischer Sicht ändern muss, um Frauen vor dieser Form der Gewalt zu schützen.
02.12.2025 - 11:08 Uhr
Literatur
Asha Hedayati über "Die stille Gewalt - Wie der Staat Frauen alleinlässt"
Asha Hedayati macht als Anwältin immer wieder die Erfahrung, dass staatliche Strukturen betroffene Frauen nicht nur unzureichend vor Gewalt schützen, sondern selbst Teil eines gewaltvollen Systems sind. In ihrem Buch beschreibt sie konkret, was sich ändern muss, damit die zuständigen Institutionen Schutz leisten können.
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nLesung und Gespräch: Warum versagen Polizei, Familiengerichte und Jugendämter beim Schutz von Frauen vor partnerschaftlicher Gewalt – und wie kann sich das ändern?
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nMareice Kaiser, Journalistin und Autorin, wird den Abend moderieren.
nTriggerwarnung: In der Lesung werden Themen behandelt, die emotional belastend sein können.
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