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Hochbegabt und ausgebrannt: Helene Bukowski über ein DDR-Musikgenie Poster
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Hochbegabt und ausgebrannt: Helene Bukowski über ein DDR-Musikgenie

Mit ihrem Roman  „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ war die Berliner Schriftstellerin Helene Bukowski dieses Jahr für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Die junge Christina wird von der Kindheit an aufs Klavierspielen gedrillt, in den Spezialschulen der DDR muss sie nach Stundenplan leisten. Das bringt sie hoch hinaus, ans Konservatorium in Moskau – und treibt sie mit Mitte 20 in den Suizid. Basierend auf einem wahren Schicksal rekonstruiert Helene Bukowski Christinas Familienumfeld und den täglichen Drill der Pianistenlaufbahn. Den besonderen Kontext der Spezialschulen hat sich Musikpädagoge Wolfgang Lessing vorgenommen, gemeinsam sprechen er und Bukowski über den Leistungsdruck, dem junge Musikant:innen darin ausgesetzt waren.