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Love Lab: Sexualität – fucking schön?!

Was ist das erste Mal? Welche ersten Male gibt es? Wollen wir unsere Erlebnisse teilen oder lieber für uns behalten? Wie direkt lässt sich über Sexualität auf der Bühne sprechen? Für diese Fragen trifft sich unser Ensemble in einem Raum der Liebe, der von Bühnenbildnerin Eva Lochner entworfen wurde. Hier tauschen sie sich aus, lachen gemeinsam, erinnern sich und spinnen herum. Sie spielen Wahrheit oder Pflicht, tauchen ein in die Phase der Pubertät und lesen zusammen den Roman „fucking fucking schön“ von Eva Rottmann.

Im „Love Lab“ verwandeln wir die Theaterbühne in einen Raum der Liebe, feiern unsere Körper, stellen mutig Fragen zur Sexualität und erfinden neue Liebeslieder. In zwei Laboren beschäftigen sich behinderte und nicht-behinderte Künstler*innen mit den Themen Körper, Liebe und Sexualität für ein junges Publikum. In den beiden Laboren erforschen die Künstler*innen, was gesellschaftliche Schönheitsideale mit uns machen, wie kompliziert Beziehungen sein können und wie sich Nähe und Intimität anfühlen. Es geht auch um die aufregende Erfahrung, jemanden zu lieben, die eigene Geschlechtsidentität auszudrücken und Grenzen zu formulieren. Dabei interessieren sich die Künstler*innen für Wünsche, Ängste und Unsicherheiten junger Menschen in Bezug auf Liebe und Sexualität.