Macht der Gefühle: Werner Schroeter widmet sich in „Abfallprodukte der Liebe“ großen Frauenstimmen
Im November 1995 lud Werner Schroeter drei Weltklasse-Sängerinnen und eine Reihe von weiteren hochmusikalischen Menschen in das Zisterzienser-Kloster Royaumont nördlich von Paris ein. Seine Idee: Er wollte von Martha Mödl, Rita Gorr und Anita Cerquetti lernen, wie Stimme, Ausdruck, Körper und Gefühl zusammenhängen. Er wollte nicht weniger als das Geheimnis der Musik erkunden. „Abfallprodukte der Liebe“ ist ein Film ohne Vergleich: ein meditatives Dokument über die höchste der Künste. Kamera: Elfi Mikesch!