Der Hauptmann von Köpenick
Das Stück von Carl Zuckmayer basiert auf realen Ereignissen und erzählt die Geschichte des arbeitslosen Schusters Wilhelm Voigt, der im preußischen Staat ohne gültige Papiere keine Existenz aufbauen kann. Um an einen Pass zu gelangen, verkleidet er sich als Hauptmann, kommandiert Soldaten, besetzt das Rathaus von Köpenick und lässt die Stadtkasse beschlagnahmen. Max Hopp, selbst gebürtiger Köpenicker, liest und spielt den Schuster Voigt ebenso wie den Uniformzuschneider Wabschke, Bürgermeister Obermüller, die Plörösenmieze und viele weitere Figuren aus der Köpenickiade, die sich 1906 ereignete.