Als 1968 in der BRD die Studenten auf die Straße gingen, drückte in Ost-Berlin Bettina Wegner ihre Solidarität mit dem Prager Frühling auf Flugblättern aus. Wegen „staatsfeindlicher Hetze“ kam sie ins Gefängnis. 1983 musste sie schließlich die DDR verlassen. In ihren Gedichten und Liedern (bekanntester Song: „So kleine Hände“) thematisiert Wegner seitdem äußerst poetisch das Gefühl des Entwurzeltseins. Gemeinsam mit dem langjährigen künstlerischen Partner Karsten Troyke gibt sie eines ihrer mittlerweile selten gewordenen Konzerte.
