Indierock mit Paula Carolina
Einem größeren Publikum wurde die ehemalige Lehramtsstudentin im vergangenen Jahr bekannt, als sie in Chemnitz die Eröffnung des Kulturhauptstadtjahres bespielte – mit Soloauftritt und einem Duett mit Bosse. Mit ihrem zweiten Album „wild“ unterläuft sie gängige Pop-Reflexe: zwischen Eingängigkeit und Widerständigkeit, Indie-Rauhheit statt Wohlklang. Ihre Texte verweigern die üblichen Floskeln – gesellschaftskritisch, klar und mit einer Direktheit, die eher stört als gefällig sein will.