Positive Zukunftsvisionen nach der COP30
Was bleibt von den Debatten in Belém und wie tragen wir Impulse gemeinsam in die Zukunft? Abseits der Verhandlungen der Staats- und Regierungschefs sowie der nationalen Delegationen in der Blue Zone war die COP30 vor allem eines: ein lebendiger Raum für die Zivilgesellschaft. Hier kamen praktische Lösungen sowie Zukunftsvisionen aus Brasilien und der ganzen Welt zusammen. Sie diente als Raum für die Zivilgesellschaft, um Netzwerke zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsame Agenden zu stärken.
Genau in diesem Geist hat die Heinrich-Böll-Stiftung erfolgreich ihre Positive Futures Platform ins Leben gerufen und in Belém vorgestellt: eine kollaborative Initiative, die Menschen und Projekte für eine gerechtere, nachhaltigere Welt einsetzen. Unser Ziel: konkrete Maßnahmen sichtbar machen, die als Inspiration gegen die multiple globale Krise unserer Zeit dienen.
In unserer Online-Veranstaltung stellen wir Ihnen die Plattform kurz vor, teilen unsere wichtigsten Erkenntnisse der COP30 zur Gestaltung positiver Zukünfte mit dem Fokus auf die folgenden Themen und schlagen die Brücke zur COP31:
- Wissenschaft & Stimmen aus dem Amazonas: Wie vielfältiges Wissen mögliche Zukunftspfade eröffnet
- Mensch & Natur: Neue Perspektiven auf die Beziehungen zwischen Menschen und Nicht-Menschlichen Lebensformen
- Stadt & Land: Visionen für die Schnittstellen ländlicher und urbaner Räume
- Tradition & Moderne: Traditionelle und moderne Technologien für die Entwicklung nachhaltiger Städte, Peripherien und Regionen
Welche Wandel wünschen sich Gemeinden für eine positive und lebenswerte Zukunft? Wie kann die Zivilgesellschaft diese Visionen fördern und in die Politik tragen?
Mit:
- José Heder Benatti, Jurist und Professor für sozio-ökologisches Recht am Institut für Rechtswissenschaften der Bundesuniversität von Pará (UFPA), Brasilien
- Paola Alfaro d’Alençon, Architektin und Professorin für internationale Urbanistik und Stadtplanung an der Frankfurt University of Applied Sciences, Deutschland, und der Päpstlichen Katholischen Universität von Chile
- Anita Ekman, Künstlerin und Forscherin zur Geschichte tropischer Wälder, Goethe-Institut, Rio de Janeiro, Brasilien
- Shamsundar Subberao, Associate Professor und Leiter des Centre for Renewable Energy & Sustainable Technologies am National Institute of Engineering, Indien.
- Marcelo Montenegro, Programmkoordinator, Heinrich-Böll-Stiftung, Rio de Janeiro, Brasilien
- Regine Schönenberg, Direktorin, Heinrich-Böll-Stiftung, Rio de Janeiro, Brasilien
Mit Videobotschaften von:
- Leonardo Montel, Journalist und ehemaliger Programmkoordinator, Heinrich-Böll-Stiftung, Rio de Janeiro, Brasilien.
- Fregg Stokes, Forscher am Department Structural Changes of the Technosphere, Max-Planck-Institut, Deutschland.
- Cristine Takuá, Philosophin des Volkes der Maxakali und Koordinatorin des Projekts „Living Schools“, Brasilien
- Marina Tauil
- Ana Claudia Cardoso, Professorin für Urbanistik an der Bundesuniversität von Pará (UFPA), Brasilien
- Lennon Medeiros, Mitgründer von Visão Coop, Brasilien
Moderation: Sophia Lyrio, Journalistin, Rio de Janeiro, Brasilien