
Schubert unrasiert
Lenya Gramß (Gesang, Klavier), Johannes Deckenbach (Arrangement, Klavier, Trompete, Gesang), Nils Hausotte (Bass, Schlagzeug, Gesang) und Eren Kavukoğlu (Gitarre, Gesang) haben gemeinsam am renommierten Max-Reinhardt-Seminar Schauspiel studiert. An der sympathischen, freien Wiener Spielstätte Theater an der Drachengasse entwickelten sie ihre Franz-Schubert-Hommage, mit der sie nun in Berlin gastieren. Der Komponist (1797–1828) wirkte als ästhetischer Innovator, der das deutsche Kunstlied revolutionierte und mit unerwarteten Tonartwechseln experimentierte. Folgerichtig erscheint seine Musik an diesem Abend in einem zeitgenössischen Gewand: mal jazzig, dann wieder folkig oder rockig.