Seher auf Reisen: Max Czollek stellt sein Romandebüt „Zweifelssohn“ vor
Das Skeptische ist Zweifelssohn in die Wiege gelegt – oder zumindest auf den Pass geschrieben. Denn der jüdische Titelheld von Max Czolleks Debütroman muss zwangsläufig an dem zweifeln, was er sieht, hat er doch Untergangsvisionen wie ein Prophet und halluziniert von Hannah Arendt. Bei seiner Reise quer durch Deutschland muss er trotz aller Entfremdung an seinen Freunden festhalten. Herausgeber und Dichter Czollek vermischt in seinem Erstlingsroman Popliteratur und Endzeitstimmung, darüber spricht er mit Autorin Paula Fürstenberg, deren neues Buch „Niewiedervereinigung“ mit „100 Zwischenrufen zur Deutschen Einheit“ am 3. September erscheint.
Endlich ist das Internationale Literaturfestival Berlin: Unsere Highlights aus dem Programm. Über das Junge Programm beim ILB 2026 und die neue „Lesesause“ haben wir mit Lena Scheitz, der Leiterin des Jungen Programms gesprochen.