Shida Bazyar erzählt vom Hunsrück in „Die Lücken“
Von der NS-Zeit bis in die Gegenwart spannt Shida Bazyar in ihrem neuen Roman „Die Lücken“ den Bogen. Der fiktive Ort Heimesbach im Hunsrück dient als Mikrokosmos für jüdische Überlebende des Holocausts, NS-Verbrecher, und Jahrzehnte später Flüchtlingsfamilien aus dem Iran. Bazyar erzählt von den Illusionen des Neuanfangs und der Sucher nach Heimat. Ihr Roman „Drei Kameradinnen“ wurde jüngst verfilmt, die Adaption läuft im September an. Mit „Die Lücken“ schaffte es Bazyar bereits vor der Veröffentlichung auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises. Bei der Berlinpremiere des neuen Buchs übernimmt die Kritikerin Hala El Hissy die Moderation.