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Sophia oder das Ende der Humanisten Poster
© Emil Levy, Jan Windszus, Stefanie Schmid Rincon, Deniz Sabuncu

Sophia oder das Ende der Humanisten

Mitte der 1960er-Jahre formulierte der britische Mathematiker und Kryptologe Irving John Good: „Die erste ultraintelligente Maschine ist also die letzte Erfindung, die der Mensch zu machen hat.“ Mit seinem Konzept der „Intelligenzexplosion“ wurde Good zu einem Wegbereiter der Künstlichen Intelligenz. Darum geht es auch im neuen Stück von Moritz Rinke, das Guntbert Warns inszeniert. Joachim Król verkörpert den alternden Wissenschaftler Wolfgang Bergmann, dessen beste Tage gezählt zu sein scheinen. Seine Frau wendet sich ebenso von ihm ab wie seine Studierenden. Zu seinem 60. Geburtstag schenkt er sich Sophia, einen humanoiden Androiden. Doch ein Freund von Wolfgangs Tochter beginnt, ihre Einstellungen umzuprogrammieren. Wenig später wirkt Sophia nicht nur menschlicher als ihr Umfeld, sondern stellt auch ihre eigene Existenz infrage.

19:30 Uhr
Renaissance-Theater Knesebeckstr. 100, 10623 Berlin
https://renaissance-theater.de/