Staatskapelle Berlin
Das zweite Symphoniekonzert der Spielzeit beginnt unter Leitung von Christian Thielemann (m.) mit den 1948 vollendeten „Vier letzten Liedern“, in denen sich Richard Strauss mit Abschied, Vergänglichkeit und Tod auseinandersetzt. Solistin ist Diana Damrau (Sopran). Im zweiten Teil geht es zurück zu einem früheren Strauss: In der monumentalen „Alpensinfonie“ (1915) schildert er eine Bergwanderung vom Aufbruch vor Sonnenaufgang bis zur Rückkehr in der Nacht. Zu dieser Zeit wirkte Strauss als Erster Kapellmeister an der Berliner Hofoper und stand damit auch am Pult der heutigen Staatskapelle. Gewidmet ist die „Alpensinfonie“ allerdings der Sächsischen Staatskapelle Dresden, deren Klang Strauss zeitlebens besonders schätzte. „Aus der Fülle der herrlichen Erinnerungen meiner künstlerischen Laufbahn rufen die Klänge dieses Meisterorchesters stets von neuem Gefühle innigster Dankbarkeit und Bewunderung wach“, notierte Strauss noch 1948. Christian Thielemann leitete die Sächsische Kapelle übrigens von 2012 bis 2024.