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Tanztreffen der Jugend 2026: Herzhaft romantisch / ver_rückt Poster
© Christina Voigt

Tanztreffen der Jugend 2026: Herzhaft romantisch / ver_rückt

Das interkulturelle Tanzensemble setzt sich aus 13 Personen im Alter von 8 bis 18 Jahren mit geistiger Behinderung zusammen. Das Stück handelt von Emotionen und spiegelt die Gefühlszustände der Tänzer*innen sowie ihre Lebenswelten wider: Angst, Wut, „Gefühlte KI“ (die wahrgenommene Intelligenz einer KI aus Sicht der Nutzer*innen), Gefühlschaos, Verliebtsein und gemeinsam glücklich sein.

Produktion und Ensemble

Herzhaft romantisch entstand im Rahmen des jährlichen inklusiven Tanzfestivals „Neukölln tanzt!“ unter dem Motto „(E)motion“. Es spiegelt die individuellen Lebenswelten der Tänzer*innen wider.

Wir arbeiten mit Elementen des zeitgenössischen Tanzes und performativen Theaters in individuellen und kollektiven Prozessen. Unsere bewegungsorientierten Performances werden gemeinsam entwickelt. Sie beinhalten somit auch immer biografische Einflüsse. Die Schüler*innen treten als Expert*innen ihrer eigenen Sache auf. Empowerment ist uns ein zentrales Anliegen. Kulturelle Teilhabe für ALLE. 

Die Originalmusik zu den Choreografien wurde von Schüler*innen der Abschlussstufe des sonderpädagogischen Förderzentrums Gustav-Meyer-Schule elektronisch komponiert und produziert. Im letzten Bild unseres Stücks „Gemeinsam glücklich“ bereichern auch die Komponist*innen die Tanzperformance. 

Das interkulturelle Tanzensemble „Neukölln 11“ setzt sich aus 13 Kindern und Jugendlichen im Alter von 8-18 Jahren mit geistiger Behinderung zusammen. Seit 2009 besteht das Ensemble im Rahmen einer klassenübergreifenden TanzTheater-AG. 

Seit 2016 arbeitet die Gruppe im inklusiven Tanz- und Theaterkontext. Dabei gab es Kooperationsprojekte unter anderem mit dem Maxim-Gorki-Theater, TUSCH Berlin sowie mit den Goethe-Instituten in Turin und Marseille.

 

Von und mit

My Tam Julia Dam, Alma Farhat, Lynel Fredrisch Kamga Noubissi, Finn Luca Griebel, Adam Kaptur, Leonie Linz, Tommy Lütke, Mohammad-Ali Nasar, Purity Patrick, Safa Sumajja Rahaman, Emannuel Rusuf, Mahmud Souleman, Yakub Ünsal

Friederike Jentsch und Katharina Eckardt – Choreograf*innen

Sonderpädagogisches Förderzentrum Gustav-Meyer-Schule 

Mohamad Wasim Bakeer, Amaiak Manukiani, Daouda Diakite – Musiker*innen

Asif Shwartz-Yassour – Musikalische Leitung

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Das Stück beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Bedeutungen und Facetten des Begriffs „verrückt“. Dabei thematisieren die humorvollen Choreografien sowohl das Verrücken im Sinne von Verschieben und Neuordnen als auch das Verrückte, Außergewöhnliche und Unkonventionelle.

Produktion und Ensemble

Die Themen, die uns dazu in den Sinn kamen, und verrückt erscheinen spannten einen Bogen vom Puzzlespiel über den absurden Körperkult und den Druck, stets jung, perfekt und auf Social Media vermarktbar sein zu müssen, von der Leidenschaft für das Auto und dem liebenswerten Perfektionisten in uns bis hin zu ganz ungewöhnlicher Musik, die zu humorvollen Choreografien anregte. Daraus entstand ein bunter Mix kleiner Szenen, die wir am Ende kreativ ineinander „verrückt“ haben.

Nachdem wir uns in den vergangenen beiden Produktionen mit Demokratie und Populismus auseinandergesetzt haben, entstand bei uns der Wunsch, als Nächstes ein Stück zu entwickeln, das trotz der vielen schwierigen Entwicklungen weltweit die Freude am Leben nicht aus den Augen verliert. 

Das Jugendtanzensemble iMove ist am Saarländischen Staatstheater beheimatet und vereint elf Tänzer*innen im Alter von 15 bis 22 Jahren. So unterschiedlich wie wir selbst sind auch unsere tänzerischen Erfahrungen: Einige von uns stehen noch am Anfang, andere tanzen bereits seit vielen Jahren.

iMove versteht sich als Team. Unsere Arbeitsweise basiert auf Improvisation: Gemeinsam entwickeln wir eigene Bewegungsmaterialien, choreografische Phrasen und ganze Tanzsequenzen, die wir mit Elementen aus dem Training verbinden. Dabei bedienen wir uns vor allem der Mittel des zeitgenössischen Tanzes.

Die künstlerische Leitung begleitet diesen Prozess als außenstehender Blick, der Impulse gibt, Entwicklungen unterstützt und die einzelnen Ideen zu einem stimmigen Gesamtkonzept zusammenführt.

 

Von und mit

Charlotte Appel, Johanna Bastong, Lionel Berger, Rubina Berger, Norah Boßlet, Jillian Chini, Inka Mielczarek, Clara Reik, Fleur Schack, Lotta Schwaiger, Clara Vater

Claudia Meystre – Künstlerische Leitung