Tanztreffen der Jugend 2026: La premiere fois / zwischenkörpern / Schwarz
Von und mit Emma Pinger, Theo Pinger
Jean „Sponky“ Mamona – Leitung, Produktion
Şerife Zor – Graffiti-Künstlerin
Clarence Pinger – Begleitung
Eine poetische Erzählung über erste und prägende Momente von Ängsten, Träumen, Misserfolgen, Siegen und Selbstvertrauen. Der Hip-Hop-Tanz drückt aus, was Worte nicht sagen können und tritt in einen sinnlichen Dialog mit Texten, Video und Streetart.
Produktion und Ensemble
LA PREMIERE FOIS (dt. „Das erste Mal“), ist eine Tanztheater-Inszenierung, die Hip-Hop, Theater, Musik, Licht und Video zu einem sinnlichen und menschlichen Erlebnis verbindet. Die Aufführung erkundet prägende Momente: erste Ängste, Träume, Misserfolge, Siege und Selbstvertrauen. EMMATHEO erzählt darin, was Worte nicht ausdrücken können. Der Hip-Hop-Tanz steht im Dialog mit Theater, Gesten und Stille, um eine poetische und universelle Erzählung zu schaffen.
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Von und mit
Soley Huber, Jonathan Walker – Konzept, Choreografie, Tanz, Kostüm
Vanessa Huber – Projektbegleitung
Lorenz Huber – Sounddesign
Laura Tölke – Kostümschneiderin
In einer mitreißenden Gefühlsspirale stehen zwei Körper im Dialog. Ausgehend von einem Ort der Geborgenheit durchlaufen sie unterschiedliche Beziehungszustände von Lebensfreude, Erschöpfung, Konflikt, Verständnis und gegenseitigem Halt. So wie auch die menschlichen Gefühle im stetigen Wandel sind, ist diese strukturierte Contact Improvisation ein fortwährender Kreislauf.
Produktion und Ensemble
Zwischenmenschliche Beziehungen werden in Phasen des Umbruchs und der Entwicklung immer relevanter. Wir selbst befinden uns gerade an einem Punkt, an dem wir das erfahren. In Freundschaften sowie in Liebesbeziehungen sehen wir uns mit einer neuen Intensität konfrontiert. Beziehungen erscheinen facettenreicher. Diese Erfahrung war Ausgangspunkt für die Entstehung unseres ersten eigens choreografierten Stückes zwischenkörpern.
In unserem Duett werden verschiedene zwischenmenschliche Beziehungszustände untersucht und die Gefühle darin erforscht. Ausgehend von einem gemeinsamen Atem, einem Ort der Geborgenheit, entwickelt sich eine Gefühlsspirale durch den Raum. Wir erfahren darin Lebensfreude, Erschöpfung, Konflikte, versuchen einander zu verstehen und erreichen gegenseitigen Halt. Da Menschen im Laufe ihres Lebens immer wieder mit ihren Gefühlen und deren Wandel konfrontiert werden, kann unser Stück als ein fortwährender Kreislauf betrachtet werden.
zwischenkörpern ist eine strukturierte Contact Improvisation, in der unsere Körper in ständigem Dialog stehen. Es setzt sich zusammen aus festgelegten Elementen sowie Qualitäten, bietet aber auch den Freiraum für Momente der Improvisation. Unser Duett ist somit wiederholbar und trotzdem jedes Mal individuell. Besonders jetzt, angesichts gesellschaftlicher Spaltung, werden für uns zwischenmenschliche Beziehungen nicht nur auf persönlicher Ebene, sondern auch in gesellschaftlichen Kontexten immer bedeutender. Es ist uns daher wichtig, einen offenen Umgang miteinander zu finden, in den Austausch zu gehen und auf das Zwischenmenschliche vertrauen zu können.
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Von und mit
Zhechang Yuan (袁喆畅) AKA Mr. Chaos
Ein Solo, das die Bedeutung der Farbe Schwarz enthüllt: Tod, Kälte, Wiedergeburt, strukturell angelehnt an die „Zwölf-Lebensphasen-Methode“ des chinesischen Yin-Yang-Okkultismus. In poetischen Bildern drückt die Körpersprache mittels Krumping, Waacking, Breaking und Kampfsport aus, worüber nicht gerne gesprochen wird.
Produktion und Ensemble
Es ist fast drei Uhr morgens, wenn ich diesen Text hier auf meinem Bildschirm tippe, alles um mich herum ist schwarz, selbst mein Bildschirm, der auf Nachtmodus geschaltet ist. Doch genau genommen ist diese Aussage eigentlich falsch. Nicht alles ist schwarz, in der Tat ist nichts schwarz: Der WLAN-Router leuchtet grün, die Steckdose rot und aus dem Fenster quillt gelbes Licht herein. Selbst da, wo kein direktes Licht hin leuchtet, ist nichts schwarz: Alles ist grau, so wie die Katzen auf der Straße zu dieser Zeit, ohne Ausnahme.
True black is rare—and becoming ever rarer. It is something extraordinary: the sum of all colours and the absence of light; the coexistence of certainty and uncertainty. Black is the primordial state. It is where everything begins, and where everything will ultimately end.
In this performance, which bears that profound title, I reveal the many meanings of black through movement: death, coldness, rebirth—and the subjects we rarely choose to speak about. Drawing on krump, waacking, breaking and Chinese martial arts, I use these movement practices as expressive tools to convey these ideas through poetic and evocative imagery.
The work is structured around the “Twelve Stages of Life” (十二长生) in Chinese yin–yang philosophy, where the dramatic arc does not follow the familiar trajectory of the hero’s journey but instead unfolds as a continuous cycle. Rather than fixing every movement in choreography, much of the performance is improvised, making each presentation a fresh challenge, both physically and mentally. It is an experimental journey that I undertake together with the audience.