Transgressive Memory Festival: Erinnerung ist nicht neutral
Das neue Transgressive Memory Festival im silent green fragt, wie sich Erinnerungskultur im Zeitalter von Algorithmen, KI und digitalen Medien verändert. Zwei Tage lang treffen in Betonhalle, Kuppelhalle und Ateliers zeitgenössische Kunst, Performance, Film, Sound und kritische Theorie aufeinander. Das Programm denkt Erinnerung nicht als abgeschlossenes Archiv, sondern als umkämpften, lebendigen Prozess: zwischen Körpern und Datenbanken, offiziellen Geschichtsbildern und verdrängten Stimmen, Dokument und Spekulation. Mit dabei sind unter anderem Beiträge von CTM Festival, transmediale und VideoClub sowie Arbeiten, Talks und Performances von Künstler:innen und Forscher:innen wie Bashir Bashir, caner teker, Gabriel Massan, Göksu Kunak, Dan Hicks, Giselle Beiguelman und Hussein Shikha. Ein Festival für alle, die Geschichte nicht nur bewahren, sondern neu befragen wollen.
Alle Infos und das Programm gibt’s hier