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Fremdscham adé: Verena Bogner ist „cringe“ und trotzdem frei Poster
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Fremdscham adé: Verena Bogner ist „cringe“ und trotzdem frei

„Cringe“ zu sein ist für jüngere Generationen der absolute Albtraum. Peinlich, zum Fremdschämen, ein riesiger Schlag fürs Selbstbewusstsein. Genau davor hat die Erzählerin in Verena Bogners Erstlingsroman „I am cringe, but I am free“ Angst, schließlich wissen die Autoritätsfiguren in ihrem Leben – Vater, Freund, Chef – im Gegensatz zu ihr genau, was cool und angemessen ist. Die Frage nagt an ihr: Kann ich noch ich sein, wenn ich alles vermeide, was „cringe“ an mir ist? Autorin Bogner kennt die Problematik aus erster Hand, dreht sich doch ihre Instagramseite „Galerie Arschgeweih“ nicht zuletzt um die Relikte der frühen Zweitausender, die vielleicht nicht hip, aber trotzdem von emotionaler Bedeutung sind (allen voran die No Angels). Mit der früheren Funk-Moderatorin und Journalistin Maria Popov spricht Bogner über ihren Roman und den Abschied von der Fremdscham.