„Von Fitness zu Faschismus“: Julia Ebner zeigt, wie sich toxische Männlichkeit radikalisiert
Toxische Schönheitsideale sind nichts Neues, auch nicht für Männer. Doch von Fitnesszwang und Selbstoptimierung führt immer häufiger eine Pipeline an den rechten Rand. Looksmaxxer und Aufreißgurus wie Andrew Tate und Clavicular bedienen sich der Unsicherheiten ihrer Anhänger und radikalisieren ihr Publikum. Wie das funktioniert, beschreibt Julia Ebner in ihrem Buch „Von Fitness zu Faschismus“. Die österreichische Wissenschaftlerin ist als Leiterin des Violent Extremism Lab der Uni Oxford bestens vertraut mit den Prozessen, die die Influencer und Vor-„Denker“ nutzen, um ihr sexistisches Weltbild salonfähig zu machen. Auch Journalist Fikri Anil Altintas setzt sich mit toxischer Männlichkeit auseinander, bei der Premiere von Ebners Buch übernimmt er die Moderation.