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Von Lebenslust und Sterbekunst: Julia Hedtfeld (Sopran), Daniel Posziech (Tenor), Volker Hedtfeld (Klavier)

Ein literarisch-musikalischer Abend mit Paul Gerhardt

Noch einmal wollen wir uns auf die Spuren des großen Liederdichters Paul Gerhardt begeben und versuchen, der Faszination, die auch 300 Jahre nach seinem Tod immer noch seine Worte ausüben, nachzuspüren. Mit bekannten und weniger vertrauten Vertonungen seiner Texte, deren biblischen Grundlagen sowie Dichtungen seiner Zeitgenossen, anekdotischen Erzählungen und dem künstlerischen Blick bis in die Gegenwart. ie Fragen nach der Vergänglichkeit des Seins und dem Verstreichen der Zeit,

der eigenen Bedeutung im Weltengeschehen beschäftigt die Kunst, die Literatur,

die Musik, die Philosophie und die Theologie vermutlich seit den ersten Menschen.

Vor allem in Zeiten schwindender Hegemonien im Umbruch und der Unsicherheit ist und
war der Wunsch nach Bedeutsamkeit, Herkunft und Zukunft von besonderer Intensität.

Vor 350 Jahren starb der Pfarrer und Liederdichter Paul Gerhardt.

Er prägte durch sein reiches Liedschaffen in besonderer Weise den hoffnungsvollen
Umgang mit den Sorgen und der blanken Existenzangst zur Zeit des 30 jährigen Krieges.
Bis heute begeistern und trösten seine Texte Menschen auf der ganzen Welt.
Er bietet einen Trost, der das Elend selbst erlebt hat.