
Warum Tiger keine Sterne und Autorinnen keine Übersetzerinnen fressen
Literarische Begegnung mit Cécile Oumhani. Ein verpasster Anschlussflug am Flughafen von Bahrain bringt die Reise der Ich-Erzählerin nach Indien, das Land, in dem ihr Vater aufgewachsen ist, durcheinander. Sie ist gezwungen, in einem Hotel zu übernachten, wo sie die Afghanin Mina kennenlernt, die nach Kabul reist, um noch einmal ihren Vater zu sehen. Die Erzählerin wird von Minas Berichten über Indien, Afghanistan, den Krieg und die Flucht bis nach Berlin, wo sie sich durchsetzen muss, in den Bann gezogen. Unter der sensiblen und poetischen Feder von Cécile Oumhani zeichnen sich die Wege des Exils und das Wunder einer Begegnung ab.