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Wie steht es um eine kirchliche Erinnerungskultur? Möglichkeiten und Grenzen von Erinnerungsarbeit an kirchlichen Gedenkorten

Flucht, Vertreibung, Ausgrenzung und politische Verfolgung gehören zu den prägenden Themen von Erinnerungskultur. Die engagierten Menschen an Erinnerungsorten – seien sie staatlich gefördert, zivilgesellschaftlich organisiert oder kirchlich getragen – sehen sich zunehmend konfrontiert mit Versuchen politischer Vereinnahmung, Umdeutungen historischer Erfahrungen und antidemokratischen Tendenzen. In einer Zeit, die zudem bestimmt ist von finanziellen Engpässen, Kirche im Wandel und Debatten um eine Neuausrichtung von Erinnerungskultur, stellt sich die Frage: wie steht es um die Wahrnehmung von Gedenkorten und Erinnerungsinitiativen mit christlichem Schwerpunkt? Über Möglichkeiten und Grenzen kirchlicher Erinnerungsarbeit mit ganz eigenen Impulsen, über historisch-politische Bildungsarbeit und spirituellen Zugänge wollen wir ins Gespräch kommen mit Ehren- und Hauptamtlichen aus bundesweit verteilten Gedenkorten und einem interessierten Publikum. Mit der Möglichkeit für vertiefende Gespräche bei einem kleinen Empfang im Anschluss. – Eintritt frei