Extreme Sportarten hoch im Kurs

Bungee JumpingDoch für einige ist das nicht genug, wie etwa der Extremsportler Felix Baumgartner beweist.

Der 43-jährige Österreicher ist gerade durch seinen Sprung aus der Stratosphäre zu weltweiter Bekanntheit gelangt. Unterstützt von den finanziellen Mitteln eines Getränkeherstellers und dem technischen Know-How der NASA und der US Air Force, setzte der Extremsportler sich das Ziel mehrere Weltrekorde gleichzeitig zu brechen. Tatsächlich schaffte er es mit einem Ballon auf 39.045 m Höhe zu kommen und von dort mit einem Spezialanzug und einem Fallschirm abzuspringen. Dabei erreichte er eine Geschwindigkeit von 1342,8 km/h und befand sich während 36.529 m für 4:20 min im freien Fall wodurch er vier neue Weltrekorde aufstellte.

Die Medien waren von diesem Ereignis fasziniert. Über 200 Fernsehsender und Netzwerke übertrugen die Aktion und besonders in Österreich fand das Ereignis mit drei Millionen Zuschauern besonders hohen Anklang. Der Livestream auf Youtube wurde zudem von insgesamt acht Millionen Menschen verfolgt, was einen neuen Höchstwert darstellte.

Nicht allen ist jedoch bewusst, dass der Österreicher sich über fünf Jahre auf den Sprung vorbereitet hat und das einige Experten befürchteten, dass er den Sprung nicht überleben würde. Glücklicherweise gibt es für waghalsige Sportler genug andere Wege den extremen Kick zu finden.

So fand etwa gerade erst der Triathlon Ironman auf Hawaii statt, bei dem der Deutsche Andreas Raelert in einer spektakulären Aufholjagd die Silbermedaille gewann. Nur der Australier Pete Jacobs war schneller als er und brachte die 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren 42,195 km in 8:18:37 Stunden hinter sich.

Um eine solche Tortur bewältigen zu können müssen die Athleten hart trainieren. Raelert und sein Bruder, der auf Hawaii sein Debüt gab, kommen dabei pro Woche auf 35 km im Wasser, 700 km auf dem Rad und 150 km zu Fuß und das ohne freien Tag. Doch der Erfolg gibt Andreas Raelert recht. Bei allen seinen drei Versuchen in Hawaii kam er aufs Treppchen. Einmal schleppte er sich sogar ins Ziel obwohl er mit einer blutenden Wunde aus dem Wasser gestiegen war.

Wer sich auch einmal als Extremsportler versuchen möchte findet übrigens bei Internet-Anbietern wie www.mydays.de eine Vielzahl von Angeboten, die sich auch gut als Geschenke eignen. So kann jeder einmal etwa in den Genuss des freien Falls kommen und das ganz ohne Helium-Ballon – die Europabrücke tut es auch.

Bild: © vetal1983 – Fotolia.com

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