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Corona in Berlin

Corona-Isolation: Mit diesen 12 Tipps bekommt ihr die Zeit allein zu Hause rum

Der Sommer ist vorbei. Und die Corona-Infektionszahlen steigen wieder. Viele Menschen verbringen wieder mehr Zeit zu Hause – weil die Lieblingskneipe früh schließt oder die Corona-Warn-App rot aufleuchtet. Was kann man tun in der Zeit der Corona-Isolation, wenn man nicht nur vor dem Fernseher, Netflix oder Newstickern hängen möchte? Die Corona-Isolation muss zumindest nicht langweilig sein, sondern ist vielleicht auch eine Chance: Hier sind 12 Vorschläge, um die Zeit rumzukriegen.


Nicht gelesene Bücher lesen

Bücher können während der Corona-Isolation gelesen werden
Statt die Corona-Zeit mit Netflix vertrödeln, mal wieder zu einem vergessenen Roman greifen. Foto: unsplash.com

Mindestens die Hälfte aller Bücher, die bei einem so im Regal stehen, hat man nicht gelesen. Übergangen und auf später verschoben, kann man sich jetzt einfach mal fünf Bücher vornehmen und so vielleicht eine schöne literarische Entdeckung machen, die schon lange in Griffnähe schlummerte. Dafür muss man nicht einmal die eigenen vier Wände verlassen. Wem das nicht reicht, der kann sich aber auch aus unserer Liste der 100 Berlin-Romane, die man gelesen haben sollte, Inspiration holen.


Ein Haustier anschaffen

Haustiere sind toll, helfen bei Einsamkeit, sind jedoch auch eine große Verantwortung.
Haustiere sind toll, helfen bei Einsamkeit, sind jedoch auch eine große Verantwortung. Foto: unsplash.com

Die Anschaffung eines Haustieres sollte jedoch mit Bedacht geschehen! Ein Tier zu halten ist kein Spaß, sondern eine große Verantwortung. Trotzdem: Wer während der Corona-Isolation neben dem Homeoffice nicht noch Kinderbetreuung und Homeschooling um die Ohren hat, hat zurzeit vielleicht mehr Zeit als sonst und fühlt sich eventuell auch ein bisschen einsam.

Tiere brauchen viel Zuwendung, Zeit und unsere Aufmerksamkeit, die wir schwer bieten können, wenn wir den Großteil der Woche im Büro verbringen oder uns die Nächte mit Freund*innen um die Ohren schlagen. Während der Corona-Isolation ist das schon eher möglich. Wie man die Betreuung eines Haustieres nach der Corona-Krise bewerkstelligt, sollte man zuvor jedoch auch für sich geklärt haben.


Sportlich aktiv werden

Die Zeit zuhause bietet eine gute Gelegenheit, um sportlich aktiv zu werden.
Zuviel liegen und sitzen lässt uns einrosten. Die Zeit zuhause bietet eine gute Gelegenheit, um sportlich aktiv zu werden. Foto: unsplash.com

Muss man erst in Corona-Isolation verfrachtet werden, um die verstaubte Sportmatte vom Dachboden zu holen? Vielleicht. Normalerweise bewegen wir uns viel mehr – aber wenn man die Zeit im Home-Office verbringt, fehlt einem schon der erste Gang des Tages. Und in Quarantäne ist der Bewegungsradius natürlich völlig eingeschränkt.

Dagegen können wir wenig tun, aber mit Sportübungen im Wohn- oder Schlafzimmer können wir unserem Körper und Geist etwas Gutes tun und das Wohlbefinden steigern. Wir haben einige Inspirationen für Sport in den eigenen vier Wänden für euch. Und vielleicht hält die Sportbegeisterung ja auch an und wird dauerhaft zur guten Gewohnheit.


Unliebsamen Kram erledigen

„Losing shit“ kann nervtötend und zeitraubend sein. Aber auch sehr befreiend. Foto: unsplash.com

Wir haben sie alle: Dinge, die wir vor uns herschieben. Die E-Mail an den Kollegen, der schon ewig wartet. Die unbezahlte Rechnung. Der Termin beim Zahnarzt. „Losing shit“ kann nervtötend und zeitraubend sein. Aber auch sehr befreiend.

Darum sollte man seinen inneren Schweinehund überwinden und unliebsamen Kram erledigen, wenn man die Zeit dazu hat. Zum Beispiel während der Corona-Isolation! Versprochen ist: Das Abhaken einer Checkliste hat sofort einen positiven Effekt auf die Psyche und lässt uns abends mit einem ruhigeren Gewissen einschlafen.


In alten Erinnerungen stöbern

Wann hat man schon mal soviel Zeit in alten Erinnerungen zu schwelgen – oder neue Fotoalben anzulegen? Foto: Imago/Westend61

Die Welt ist schlecht. Alles geht drunter und drüber. Pandemie. Es gibt kein anderes Thema mehr. Was war eigentlich davor? Die Corona-Isolation ist eine gute Gelegenheit, um in Fotoalben zu stöbern und gemeinsam über alte Erinnerungen zu lachen. Gemeinsam Fotoalben anzuschauen ist gemütlich und macht Laune.

Und erinnert uns daran: Es gibt sovieles, auf das wir uns freuen können, wenn die Krise überwunden ist! Und vielleicht bekommt ihr ja Lust, gleich das nächste zu machen? Fotos lassen sich auch online bestellen und zuschicken.


Basteln

Basteln ist nicht nur etwas für Kinder. Der eigenen Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
Basteln ist nicht nur etwas für Kinder. Der eigenen Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Foto: unsplash.com

Basteln hat einen verstaubten Ruf. Tatsächlich kann diese unterschätzte handwerkliche Tätigkeit aber so vielseitig und meditativ sein! Theoretisch lässt sich aus allem etwas basteln – wieso nicht zum Beispiel mal etwas recyceln und einem alten Gegenstand neues Leben einhauchen? Wenn ihr ein größeres Projekt plant, schaut doch mal im Fachhandel vorbei: In diesen 12 Läden findet ihr alles für Bastelbedarf und Kreativität.


Tagebuch schreiben

Die eigenen Gedanken und Gefühle aufzuschreiben kann bei emotionaler Überforderung helfen, die während der Corona-Isolation eintreten kann.
Die eigenen Gedanken und Gefühle zu machen kann bei emotionaler Überforderung helfen. Foto: unsplash.com

Wenn wir in keiner Pandemie stecken, kommen wir viel zu selten dazu, unseren Alltag und unsere Gedanken zu reflektieren. Aufstehen, arbeiten, Abendessen, Netflix oder Buch, schlafen. In einer Extremsituation wie der Corona-Krise halten wir mal wieder inne und fragen die innere Stimme – Wie geht es mir eigentlich?

„Journaling“ ist nicht umsonst zum Trend avanciert. Tagebuch schreiben kann helfen, bewusster zu leben und Ordnung in das Alltagschaos zu bringen. Während der häuslichen Corona-Isolation kann es dabei helfen, Struktur beizubehalten und einen kühlen Kopf zu wahren.


Renovieren, Reparieren, Dekorieren

Corona-Isolation & Home-Office: Endlich Zeit zum Heimwerken.
Quarantäne & Home-Office: Endlich Zeit zum Heimwerken. Foto: unsplash.com

Das Bild, das seit dem Flohmarktbesuch an der Wand lehnt. Die Lampe, die nie richtig aufgehängt wurde. Der Couchtisch, der schon von einem Bücherstapel gehalten wird. Das gute Stück aus dem Vintage-Möbelladen, an dem ein paar Schrauben fehlen. In jedem Zuhause gibt es Dinge, die nicht so schön oder kaputt sind.

Die wir gerne reparieren oder umgestalten würden, wozu aber im Alltag die Zeit fehlt. Mehr Zeit zuhause kann man also wunderbar nutzen, um alle kleinen, heimeligen Baustellen endlich mal anzugehen.


Ausmisten

Alte Klamotten können auch mal ausgemistet werden. Während der Corona-Isolation ist dafür genug Zeit.
Corona verschafft Zeit, um über die wesentlichen Dinge nachzudenken. Etwa unseren Konsum. So viele Hemden braucht kein Mensch. Weg damit! Foto: unsplash.com

Wer die Wohnung schon mal geputzt hat, kann sich ans Ausmisten machen. Im Kleider- und Bücherschrank liegen doch seit Jahren schon Hemden und Ratgeber herum, die man nie wieder brauchen wird. Auch die alten DVDs wird doch in Zeiten von Corona niemand mehr einlegen, und brauche ich eigentlich noch den DVD-Player.

Medien, Klamotten, überflüssige Küchenutensilien, Stehrumchen und anderer Ballast können endlich abgeworfen werden. Was nicht in den Müll gehört, kann später verkauft oder verschenkt werden. Im blauen Sack oder im Umzugskarton verstaut, können die Dinge im Keller auf ihre sinnvolle Entsorgung warten.


Ein Projekt verwirklichen

Während der Corona-Isolation sind der eigenen kreativen Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Während der Corona-Quarantäne sind der eigenen kreativen Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Foto: unsplash.com

Wer schon immer mal eine Kurzgeschichte schreiben oder ein Landschaftsbild malen wollte, kann in der Corona-Isolation sein Projekt verwirklichen. Das Wohnzimmer kann kurzerhand in eine Schreibstube oder zum Atelier umgewandelt werden und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Die Welt wartet auf große Pandemie-Poesie wie „Die Corona Elegien“ oder Gemälde wie „Selbstbildnis mit Virus“. Aber Spaß beiseite, man muss ja nicht gleich ein Jahrhundertwerk produzieren, damit sich Freude über einen eigenen Text oder ein Bild einstellt.


In der Corona-Isolation endlich gut kochen

Der Geruch, der sich nach dem Kochen in der Küche ausbreitet, verursacht eine Geborgenheit, die unbezahlbar ist. Auch während der Corona-Isolation.
Der Geruch, der sich nach dem Kochen in der Küche ausbreitet, sorgt für Geborgenheit, die unbezahlbar ist. Foto: unsplash.com

Einer der absoluten Pluspunkte Berlins ist ja die kulinarische Vielfalt. Die Auswahl an Restaurants mit Essen aus aller Herren Länder ist manchmal schier überwältigend – und dann kann man sich in Berlin auch noch für moderate Preise den Bauch vollschlagen. So gesehen bietet die Corona-Isolation die Chance, endlich mal wieder selbst zu kochen – oder es zu lernen. Anstatt Essen zu gehen, einfach den Supermarkt besuchen oder sich die Zutaten liefern lassen.

Die Möglichkeiten sind unendlich: Curry, Braten und Pasta sind kein Hexenwerk, sondern brauchen konzentrierte Köch*innen und etwas Liebe. Und der Geruch, der sich nach dem Kochen in der Küche ausbreitet, sorgt für ein Gefühl der Geborgenheit, das unbezahlbar ist.


Einfach mal nichts tun

Die Welt geht nicht unter, auch wenn es sich wegen Corona manchmal so anfühlt. Während der Corona-Isolation sollte man einfach mal innehalten.
Die Welt geht nicht unter, auch wenn es sich manchmal so anfühlt. Entspannung hilft. Foto: unsplash.com

Einfach mal nicht über die Pandemie und Corona-Isolation, in der man sich befindet, nachdenken. Sich zurückziehen und auf Entschleunigung stellen. Smartphone und Computer ausschalten und wirklich mal zur Ruhe kommen. Mit niemandem reden, an nichts denken.

Das ist schwer, aber vielleicht ist die Pandemie auch ein guter Moment, um über die wirklich wichtigen Dinge des Lebens nachzudenken. Und dabei vielleicht auch zu ganz anderen Schlüssen kommen. tipBerlin-Autorin Xenia Balzereit jedenfalls hasst es, dass sie sich auch in der Isolation selbst optimieren soll, und meint: Steckt euch eure Makramees sonst wohin.


Mehr Zeit zu Hause

Was passiert eigentlich, wenn man nicht allein lebt und sich jemand in der Wohnung infiziert? Unsere Autorin hat das erlebt: So fühlt es sich an, wenn die WG wegen Corona zur Quarantäne-Zone wird. Ihr wollt Isolation, aber vor der Tür? Hier sind 12 ruhige Orte, an denen man gut allein sein kann. Es war ein ungewöhnliches Jahr bisher. Wir nehmen Abschied vom Corona-Sommer 2020 und verraten, was wir daran vermissen. Überhaupt vermissen wir viel in letzter Zeit: Der Partybezirk Kreuzberg war ohne Touristen ein fast schon surrealer Ort.

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