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Eier suchen

Ostereiersuche in der Wohnung: Tolle Verstecke und lustige Spiele

Die Ostereiersuche lassen wir uns nicht nehmen – weder vom Corona-Virus, noch dem umberechenbaren Berliner Frühlingswetter oder zu weit entfernter Parks. Das Verstecken und Suchen der bunten Eier in öffentlichen Grünanlagen oder im Hinterhof ist in Berlin unter Einhaltung der Abstandsregeln dieses Jahr erlaubt. Nicht weniger Freude macht die ganze Aktion jedoch in der eigenen Wohnung. Da spart ihr euch den Abstands-Eiertanz mit euren Nachbar:innen und müsst weder Garten- noch Parkneid haben. Mit etwas Kreativität bei der Versteck-Auswahl geht drinnen vielleicht sogar noch mehr als draußen.

Süße Osterkörbe einfach mal in Haushaltsgeräten verstecken. Foto: Images/Kirchner-Media
Süße Osterkörbe einfach mal in Haushaltsgeräten verstecken. Foto: Images/Kirchner-Medi

Ostern in der Corona-Krise: Eier verstecken in der Wohnung muss nicht langweilig sein

So richtig Spaß macht die Ostereiersuche ja erst, wenn man die bunten Dinger nicht gleich findet. Da sollte man sich als Elternteil beim Verstecken in der Wohnung schon ein bisschen Mühe geben und die Eier nicht unter den erstbesten Sessel legen. Ansonsten muss man als Kind noch so tun, als wäre das ganze eine unglaubliche Herausforderung gewesen, damit die Eltern am Ende glücklich sind – ungefähr so, wie an Weihnachten, wenn manche Kinder so tun, als würden sie nicht erkennen, dass der Weihnachtsmann eigentlich Onkel Ralf ist.

Klar, je jünger das Kind, desto einfacher müssen die Verstecke für die Ostereier sein. Trotzdem: bloß nicht zu leicht. Diese Orte in der Wohnung bieten sich als Verstecke an:

  • die Waschmaschine
  • der Kühlschrank
  • Backofen
  • der Brotkorb
  • der Badezimmerschrank
  • Mit Tape in einen Lampenschirm geklebt
  • das Sockenfach
  • der Schuhschrank oder Schuhe
  • der Schulranzen der Kinder (Da kommen sie garantiert als letztes drauf, denn wer will schon während der Osterfeiertage an Schule denken?)
  • Kochtöpfe im Küchenschrank
Selbstgemacht Ostertütchen kommen garantiert gut an. Foto: Imago/Chromorange
Süße Idee für die Ostereiersuche in der Wohnung: Selbstgemacht Ostertütchen. Foto: Imago/Chromorange

Wer frisch in eine Wohnung mit Fußbodenheizung gezogen ist: Alle Verstecke auf dem Boden sind zumindest für alles aus Schokolade ungeeignet! Auch wenn die Schokolade die selbe bleibt, schmeckt zermatschte braune Pampe eben doch nicht so gut wie die formschönen Hasen.

Für alle vergesslichen oder überambitionierten Verstecker:innen: Am besten notiert ihr euch das Versteck auf einen Zettel – nicht, dass es nach Wochen plötzlich aus der hintersten Ecke im obersten Schrankfach anfängt zu müffeln.


So gelingt die Eiersuche in der Corona-Krise: Oster-Rallye durch die Wohnung

Wem diese Verstecke zu einfach sind, der könnte seine Kinder auf eine Rallye durch die Wohnung schicken. Dafür bietet sich an, Zettel in der Wohnung zu verstecken. Auf dem ersten Zettel steht ein Hinweis darauf, wo der nächste Zettel zu finden ist und so weiter. Zusätzlich könnten die Kinder an jeder Station eine Aufgabe erfüllen: zum Beispiel einen Hampelmann oder Purzelbäume machen, das Lieblingslied singen oder den Osterhasen malen.

Nach jeder erfolgreich absolvierten Station gibt’s ein kleines Schokoei – oder nur einen der beiden Socken, die sie zu Ostern schenken. Das letzte Versteck ist dann der Ort, wo der große Schatz lagert. Alternativ könntet ihr die Eier und Geschenke auch nach Farben verstecken und jedem Kind vor der Suche eine Farbe zuteilen. Die Kinder dürfen dann nur die Eier und Geschenke mitnehmen, die ihre Farbe haben.


Witzige Osterspiele spielen

Eier lassen sich nicht nur hervorragend verstecken, man kann sie auch für lustige Spiele benutzen. Wer keine Lust hat, hinterher Rührei vom Teppich zu klauben, der benutzt am besten Eier aus Styropor oder Plastik.

Eierlauf: Diesen Klassiker kennen die meisten bestimmt aus ihrer Kindheit. Die Regeln sind dieselben geblieben: Mit einem Löffel in der Hand und einem Ei darauf müssen die Kinder so schnell wie möglich die Ziellinie erreichen. Mit Hindernissen können sie den Schwierigkeitsgrad erhöhen.

Eierdrehen: Wie Flaschendrehen, nur mit Eiern.

Eierpusten: Auf den Tisch kommt ein ausgepustetes Ei oder eins aus Plastik. Dann pusten alle Kinder gleichzeitig los. Wem das Ei zu nahe kommt, der muss es wegpusten. Und bei wem das Ei runterfällt, der hat verloren.

Ei im Berg: Bei diesem Spiel geht es darum, das Ei solange wie möglich in seinem weichen Bett aus Sand, Mehl oder Salz ruhen zu lassen. Dafür schüttet ihr einen Berg auf und platziert das Ei auf der Spitze. Nacheinander tragen alle Spieler*innen mit einem Teelöffel etwas vom Berg ab. Wer das Ei zum Kippen bringt, hat verloren.


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