Abgesang auf einen Bezirk

Fuck Friedrichshain

Manche Leute halten Friedrichshain für den unbeliebtesten Bezirk der Stadt. Er steht in vielen Dingen exemplarisch für das, was in Berlin schiefläuft: Touristen, Hundekot, Gentrifizierung.Unsere Autorin lebt seit 13 Jahren dort. Eine ebenso wütende wie wehmütige Abrechnung

Foto: F.A. Schaap
Foto: F.A. Schaap

Friedrichshain – das ist so ein bisschen wie das Berghain: viele Leute, die alle in einen Laden wollen, weil man dort gewesen sein muss, weil es hip ist, weil man damit demnächst bestimmt sogar den eigenen Lebenslauf aufpimpen kann – aber sollte man es tatsächlich schaffen und sich trotz aller Hindernisse dort einen Platz ergattern, ist am Ende das Erlebnis vergleichsweise enttäuschend. Zumindest, wenn man es regelmäßig erlebt und vor allem auch anders kennt.
Inzwischen gibt es ganz schön viele Leute, die Friedrichhain für den unbeliebtesten Bezirk Berlins halten. Er steht in vielen Dingen exemplarisch dafür, was alles schief läuft in der Stadt.  Eine 28-jährige Fotografin zum Beispiel, die nach Jahren in einer Friedrichshainer WG entnervt wegzog, schimpfte neulich, sie hasse den Bezirk mittlerweile tief und innig. Ihr sei ja klar, dass dieser Hass nicht politisch korrekt und wahrscheinlich auch ein wenig dumm ist. Aber er sitze eben doch sehr tief.
Friedrichshain  – muss man mit der Band Die Sterne fragen –, was hat dich bloß so ruiniert? Du hast doch früher richtig rebelliert.

Wenn man, wie ich seit 13 Jahren, oder länger in diesem Bezirk wohnt, der zwischenzeitlich mit Kreuzberg fusioniert wurde (aber ehrlich: Kreuzberg ist Kreuzberg und Friedrichshain ist Friedrichshain – uns trennt mehr, als nur eine Brücke über die Spree!), hat man viele Veränderungen miterlebt.

Liebevoll arrangierten Zen-Gärten auf Baumscheiben werden zugekotet

Heute reiht sich eine Baugruppe an die nächste. Einige Straßen, wie die Sonntag- und die Simon-Dach-Straße, sind zu fast jeder Tages- oder Nachtzeit belebt: mit Menschen aus aller Welt, die ihr Wegbier durch die Gegend tragen, wenn sie nicht gerade Craft-Bier aus der lokalen Brauerei trinken, die Sushi essen oder in einem der vielen Burger-Läden Schlange stehen, die in den vergangenen Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen sind.

In der Luft hängen Gesprächsfetzen aus dem Spanischen, Englischen und Französischen. In den Erdgeschoss-Gewerbe-Räumen finden sich adrette Büros von Designern, Marketing-Agenturen und Medien-Schaffenden aller Art. Hier und da gibt es eine „arty“ Ausstellung von Künstlern, deren Werke man mal mehr, mal weniger berührend findet. Kleiderläden mit exklusiver oder gar selbstgenähter Garderobe säumen die Straßen rund um den Boxhagener Platz, der samstags und sonntags ebenso wie das RAW-Gelände zum Tummelplatz der Friedrichshainer und der Touristen wird.

Das ist die hippe Seite Friedrichshains.

Die Bordsteine sind voll von Hundekot, weggeworfenen Fernsehern, Möbeln und Matratzen. Halbe Fahrradskelette liegen neben liebevoll arrangierten Zen-Gärten auf den Baumscheiben, die trotzdem zugekotet werden. Am Rand der Wiese des Boxhagener Platzes pinkeln die Alkoholiker in die Hecken und die Frankfurter Allee wird auch Feinstaub-Allee genannt, weil hier die Schadstoffbelastung durch Autos so groß ist.

Das ist die räudige Seite Friedrichshains.

Anfang der Nuller Jahre war die Hipness des Kiezes noch extrem gering, ganz so räudig war es auch nicht – dafür aber sehr ostzonal und ein bisschen rückständig. Da gab es zum Beispiel die Sache mit dem schnellen oder eben nicht so schnellen Internet: Bei der Wohnungssuche musste man darauf achten, ob der entsprechende Teil des Kiezes schon DSL hatte. Man konnte sich auch entscheiden, ob man mittelmäßig saniert leben wollte oder unsaniert mit Ofenheizung.
„Mittelmäßig saniert“ bedeutete, dass vom Eigentümer so wenig Geld wie möglich, aber so viel wie nötig in die Hand genommen wurde, um das Wohnobjekt aufzuwerten und mehr Miete nehmen zu können. „Unsaniert und Ofenheizung“ meinte, dass man Geld sparen konnte, aber auch Kohlen schleppen musste.

Foto: F.A. Schaap
Foto: F.A. Schaap

Es hatte beides seine Vor- und Nach­teile – aber es war günstig und Wohnungen in Friedrichshain waren stets in solcher Menge vorhanden, dass man auch einfach mal das eine oder das andere ausprobieren konnte. Und wenn es einem nicht gefiel, würde man einfach wieder umziehen. Was damals fast ein Teil des Lebensgefühls war, das ständige ungezwungene Umziehen, ist heute quasi unmöglich geworden. Berlinweit.
Jetzt hängen wir hier also fest in unseren Wohnungen, die wir vor 2009 bezogen haben. 2009 war das Jahr, in dem die große Wende kam. Wer 2009 eine Mietwohnung bezog oder ein Eigenheim erwarb, gehört noch zu den Seeligen – seither ist das Gespenst der Gentrifizierung unterwegs.
Im gesamten Berliner Innenstadtgebiet – also innerhalb des S-Bahnrings – kämpfen die Menschen mit den horrenden Mieten. Eine Neubauwohnung unter 4000 Euro pro Quadratmeter ist heutzutage ein Schnäppchen – ich aber kenne Leute, die haben sich auf dem alten Schlachthofgelände an der Storkower Straße ein Haus mit Garten für unter 300.000 Euro hingestellt. Eben vor 2009. Das frühere Friedrichshain war wie das frühere Berghain: Man war Teil einer Gemeinschaft, die einerseits irgendwie avantgardistisch war, andererseits aber auch sehr bodenständig.

„Arm aber sexy“ – wir Friedrichshainer  wussten am besten, was gemeint war

Meine ersten Besuche in diesem Club, irgendwann Anfang 2005 muss das gewesen sein, ließen mich das Berghain lieben, weil es kalt und laut war. Weil dort sowohl Rastamenschen als auch alte Technohasen abhängen konnten, ebenso wie auch linkes Gesocks ohne Schminke neben High-Heels-Mädchen  und gestylten Designklamottenträgern. Es gab schwarze Transen und Schwule in Lederhosen mit Hosenträgern.
Wenn ich damals anderen Berlin – in meist schwärmerischem Ton – beschreiben musste, dann verglich ich es stets mit einer Hure, die für dich alles das sein kann und dir bietet, was du eben willst. Friedrichshain bot vor allem Vielfalt, eine lebendige und liebenswert-räudige alternative Szene.
Als Wowereit damals Berlin als „arm aber sexy“ ausrief, wussten wir Friedrichshainer vielleicht am besten, was gemeint war.

Wir hatten den Osten noch nicht so ganz hinter uns gelassen, denn Friedrichshain gehörte einmal zur Hauptstadt der DDR, im Gegensatz zu Kreuzberg, das war Westen. Wir hatten auch noch nicht so richtig tolle Jobs, das Geldverdienen war aber auch mehr eine notwendige denn sinnstiftende Angelegenheit. Wir bekamen trotzdem langsam schon Kinder. Und außerdem genossen wir es, in einem Bezirk zu leben, in dem alte Leute zum Straßenbild gehörten – noch konnten sie es sich leisten.
Inzwischen ist Friedrichshain-Kreuzberg der jüngste Bezirk Berlins. Während Kreuzberg jedoch einen großen Anteil an Leuten mit Migrationsbiografie aufweist und „Multi-Kulti“ dort keiner großen Erwähnung wert  ist, weil man es im Alltag einfach umsetzt, ist Friedrichshain ein ziemlich weißer Bezirk.
Früher nervten hier vor allem die Nazis, heute nerven eher die Yuppies. Am allermeisten aber nervt der Kampf zwischen den Linken und den Yuppies. Die einen beziehen die von ihnen erworbenen Baugruppenwohnungen, die auf früheren Hundeauslauf-Plätzen errichtet wurden, die anderen verbarrikadieren sich in ihren schimmelnden besetzten Häusern, um die sie sich zwar nicht kümmern, die sie aber auch nicht verlassen wollen. Weil sie auch ein wenig konservativ sind, aber vor allem eben rebellisch– sie lassen sich ihren Kiez nicht durch Luxussanierungen kaputt machen.
Was alle Seiten lieber verdrängen: Es ist ein Konflikt zwischen Klassen, nicht zwischen Rechten und Linken.   Als es noch ein klares „Linke gegen Nazis“ gab, war es als Friedrichshainer leicht, auf der richtigen Seite zu stehen: Klar gegen Nazis! Heute werfen sogenannte „Linke“ die Fenster einer Kita mit Steinen ein – weil sie in einem Neubau auf der Revaler Spitze im Erdgeschoss liegt.
Das ist eben ein Kollateralschaden im Kampf gegen alles, wofür genau diese Revaler Spitze für manche steht: Verdrängung und Preissteigerung. Eine Kita oder ein Schlachtfeld im Klassenkampf? Bei dieser Frage fangen die echten Probleme des Kiezes an. Gegen „die Yuppies“ zu sein hilft nämlich nicht wirklich.

Für die ganze Stadtplanung im Bezirk möchte man jemanden torten

Die Verantwortlichen für die negativen Entwicklungen in Friedrichshain sind leicht auszumachen: Die Stadtentwicklung dieses Bezirks ist so enorm in die Hose gegangen, dass man jemanden dafür torten möchte. Wenn man in Friedrichshain lebt, kommt man sich manchmal ein wenig vor wie eine Kuh in einem zu kleinen Stall, die ständig gemolken wird.
Die Stadt Berlin dürfte hier mit ihrem geliebten Tourismus eigentlich ganz ordentlich verdienen – daran ist auch grundsätzlich nichts auszusetzen. Wohl aber muss man scharf kritisieren, dass die rasante und teilweise anscheinend planlose Veränderung des Kiezes einer Ausbeutung der Bewohner und Flächenressourcen gleichkommt.

Foto: F.A. Schaap
Foto: F.A. Schaap

Während man durch die Grundstücksveräußerungen und am touristisch geprägten Einzelhandel kräftig mitverdient, wird in die Infrastruktur so gut wie nicht investiert. Wer an der Revaler Straße die Polizei bittet, einen Taschendieb zu fangen, wird genauso alleine gelassen, wie der, der einfach nur einen Termin auf dem Bürgeramt braucht. Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di mahnt außerdem einen massiven Investitionsabbau „bei vielen öffentlichen Einrichtungen z.B. Schulen, Krankenhäusern, Schwimmbädern, Wasser-Rohrleitungsnetzen, Straßen etc.“ an.
Wir in Friedrichshain wissen leider zu gut, was damit gemeint ist. Es stinkt an allen Ecken, man sitzt stundenlang bei Ärzten in den Wartezimmern und watet auf dem Weg zur S-Bahn nicht selten durch Pfützen und Lachen, die nach Urin stinken.

Mangelhafte Stadtplanung macht sich zum Beispiel an den fehlenden Hundeauslaufplätzen bemerkbar: Sie wurden ersatzlos gestrichen, aber es gibt immer noch Hunde. Deren Besitzer weichen nun auf die öffentlichen Plätze aus: Traveplatz, Boxhagener Platz, öffentlich zugängliche Höfe wie der Helenenhof. Der Forckenbeckplatz und andere Spielplatze werden nun zur Auslauf- und Kotablagerungspromenade für die Vierbeiner.

Da es an Ordnungsamtspersonal mangelt, um hier einzuschreiten, werden all diese öffentlichen Plätze nun eben verdreckt, zugekackt und für Kinder damit unbenutzbar gemacht. Man kann leider nicht Fußball spielen, wenn alle paar Meter eine Tretmine lauert.
Dass dem Ordnungsamt wirklich die Kraft fehlen muss, Friedrichshain unter Kontrolle zu bringen, merkt man auch an anderen Stellen: Am Ostkreuz, auf dem Annemirl-Bauer-Platz, an der Warschauer Straße und am Frankfurter Tor trifft man immer wieder auf Menschen, die Spielplätze und Straßen zu ihrem Zuhause gemacht haben. Matratzen zum Schlafen, Planen als Regenschutz und ganze Sofaecken werden zusammengetragen und haufenweise Bier konsumiert, während man die Vorbeigehenden um Geld anbettelt. Die Bewohner solcher Installationen gehören an all diesen Stellen längst zum „normalen“ Stadtbild.

Kaputt, stinkend, teuer, viele Touristen: Was wollen all die Zuzügler hier bloß?

Im Stadtbild haben auch die Ratten ihren Stammplatz. Seit zwei Jahren versuchen unsichtbare Mächte immer wieder, mit Bauzäunen Bereiche abzugrenzen, in denen vergiftete Köder dem Treiben der Biester ein Ende setzen sollen. Das würde vielleicht fruchten, wenn man dort im gleichen Atemzug Personal abstellen würde, das darauf achtet, dass am Wochenende die Partytouristen, die zwischen dem Suicide Circus in der Revaler und  dem ://about blank am Markgrafendamm marodieren, die Essensverpackungen samt Resten auch in die dafür vorgesehenen Entsorgungsbehältnisse schmeißen. Stattdessen sehen die Plätze, Gehwege und Straßen am Samstag- und am Sonntagmorgen aus wie eine Müllhalde. Und die Ratten freuen sich.

Eigentlich ist es ein Wunder, dass Friedrichshain bei Zuzüglern trotzdem noch so beliebt ist. Kaputt, zu teuer, stinkend und voller Touristen – was wollen die ganzen Menschen in den vielen Neubauten hier eigentlich? Wofür genau zahlen sie so viel Geld? München zum Beispiel hat eine größere Bevölkerungsdichte als Berlin. Aber dort hat man aufgrund wirklich guter Infrastruktur zumindest das Gefühl, Lebensqualität durch die Stadt geboten zu bekommen.

Und was mich noch mehr umtreibt: Hier ziehen ja auch Familien ein, es werden immer mehr Kinder geboren! Blöderweise hat man aus der früheren Kreuzigerschule lieber Kapital geschlagen, indem man auch hier einen Investor Eigentumswohnungen hineinbauen ließ. Nachdem man zudem jeden freien Bauplatz mit Wohnbauten zubetoniert hat, ist der Mangel an Schulplätzen mittlerweile   eklatant. Ich gucke immer die offensichtlich gut betuchten neuen Bewohner dieses Kiezes mit ihren Bugaboo-Kinderwagen an und frage mich: Wo wollt ihr diese Rotzgören später eigentlich hinschicken?
Vielleicht an die Pettenkofer Grundschule! Die hat im Kiez einen Ruf wie ein bunter Hund, denn sie verfügt über einen Montessori-Zweig. Blöd nur, dass auch hier der Berghain-Effekt eingetreten ist: Weil alle da hin wollen, wird es auch für alle enger und weniger schön. Ich kenne persönlich ein Kind, das in der ersten Klasse einen Tisch an der Wand zugeteilt bekommen hat, weil sonst einfach kein Platz mehr war – es guckte also jeden verdammten Schultag die Wand an. An anderen Schulen macht man lieber den Schulhof platt und baut neue Gebäude hin, um den Andrang aufzufangen. Die Kinder der Zille-Grundschule können deswegen in den Pausen nicht mehr Fußball spielen.

Die Geschäfte haben sich auf Kunden im Zwei-Tage-Feiermodus eingestellt

Es wird eng im Kiez. So eng wie im Berghain und in der Wilden Renate in der Nacht vom Samstag auf Sonntag. Dabei ist das Nachtleben im Friedrichshain natürlich legendär. Blöderweise sind all die netten kleinen Clubs, die einmal Nischen freier Technokultur und Geheimtipps waren, mittlerweile anscheinend in den Reiseprospekten in aller Welt abgebildet. Wo so viele Touristen abhängen– egal ob in den Restaurants und Imbissen am Ostkreuz, auf dem Gelände des RAW in der Revaler Straße, an der Warschauer Brücke oder in der Simon-Dach-Straße – wird es schwer, gute Qualität zu bekommen.
Die meisten Geschäfte haben sich auf eine Zielgruppe eingestellt, die ein oder zwei Tage im Feiermodus den Kiez mit seinem Gesparten bereichert, um dann weiterzuziehen. Sie sind aus den anderen Metropolen Europas deutlich höhere Preise gewohnt, wenn sie Spaß haben. Also kann man ihnen auch mehr Geld aus der Tasche ziehen und gleichzeitig weniger dafür bieten.

Foto: F.A. Schaap
Foto: F.A. Schaap

Alle möglichen Cafés und Spätis in dieser Gegend haben qualitativ nachgelassen und preislich gut draufgeschlagen. Das Eis in der Sonntagstraße: schlechte Qualität. Pizza-Stücke, Falafel, Sushi: kann man alles essen, wird aber regelmäßig teurer. Als ich neulich mittags einen schnellen Snack brauchte, blieb ich zwischen all den Angeboten am Ende beim guten alten Dönermann hängen. Er war genauso günstig wie früher und die Zutatenliste hat sich nie geändert. Der Laden ist auch angenehm leer gewesen. So finden sich doch immer noch ein paar Nischen. Aber eben nur ein paar, überall sonst knirscht das Gebälk.

Das Leben in Friedrichshain hat in den letzten zehn Jahren enorm an Qualität eingebüßt. Gerade für Familien. Wir mögen damit nur ein Symptom einer verfehlten berlinweiten Politik sein. Trotzdem ist es wichtig, auf diese Missstände klar und deutlich aufmerksam zu machen.
Leute, die sich für viel Geld Wohnraum kaufen, Menschen, die planen Kinder zu bekommen, und auch ältere Einheimische, die aus dem Friedrichshainer Stadtbild mehr und mehr verschwinden – sie alle haben allen Grund zur Sorge und Klage.

Das ist sehr schade, denn bei aller Kritik an den Zuständen im Kiez, bleibt Friedrichshain ein Ort der Kreativität und Freiheit. Und die Menschen, die hier leben, sind meistens grundentspannt und selten überkandidelt. So ein bisschen wie im Berghain am Sonntagvormittag.
Rette ihn, wer kann.

Die Autorin Katrin Rönicke schreibt Bücher über Emanzipation und macht Podcasts für Audible und piqd.de. Außerdem arbeitet sie für die ARD und schreibt für den „Freitag“. Sie lebt seit 2003 in Friedrichshain, inzwischen mit zwei Schulkindern.

Kommentiere diesen Beitrag

Kommentiere diesen Beitrag

[fbcomments]